Anbieter: Tastelanghe

Haselnusscreme mit dunkler Schokolade

5,90 €3,57 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Dunkle Haselnusscreme mit Kakao aus Venezuela

Haselnusscreme mit dunkler Schokolade von Tastelanghe aus dem Piemont. Sechzig Prozent gemahlene Haselnüsse aus dem eigenen Familienanbau, dazu Kakaomasse aus Venezuela und echte Bourbon-Vanille. Ohne Palmöl, ohne Milchpulver, sechs Zutaten insgesamt.

Haselnusscreme mit dunkler Schokolade ist ein streichzarter Nussaufstrich aus dem Piemont. Bei Tastelanghe besteht sie zu 60 % aus gemahlenen Piemonteser Haselnüssen, dazu kommen Rohrzucker, Kakaopulver, Kakaomasse aus Venezuela, Kakaobutter und Bourbon-Vanille. Sechs Zutaten, mehr braucht es nicht.

Herb, nussig, wenig süß

Schokoladig, nussig, herzhaft – die dunkelste der drei Cremes und die am wenigsten süße. Der venezolanische Kakao gibt ihr Tiefe und eine feine Bitternote, die Tonda Gentile hält mit ihrer Nussigkeit dagegen. Wer dunkle Schokolade lieber mag als milchige Aufstriche, ist hier richtig.

Die Vanille kommt aus echten Bourbon-Schoten, mit den Samen verarbeitet. Kein Palmöl, kein Vanillin, kein Milchpulver – diese Creme ist die einzige der drei ohne Milchanteil und dadurch die klarste im Geschmack.

Im Glas sieht sie dunkler aus als ihre beiden Geschwister, fast wie eine Schokoladenganache. Auf dem Brot wird daraus ein schmaler, glänzender Streifen, der beim Draufbeißen sofort schmilzt.

Sechzig Prozent Nuss, das schmeckst du

Sechzig Prozent Haselnuss sind für eine Schokocreme ungewöhnlich viel. Bei den bekannten Aufstrichen aus dem Supermarktregal liegt der Nussanteil im einstelligen Bereich, den Rest übernehmen Zucker und Pflanzenfett. Hier trägt die Nuss den Aufstrich, und der Zucker steht im zweiten Glied.

Das merkst du am Geschmack, und du siehst es an der Konsistenz. Eine Creme mit so viel Nussanteil ist dichter und weniger glatt als eine, die vor allem aus Fett besteht. Sie legt sich schwerer aufs Brot und bleibt länger im Mund.

Die Nüsse stammen aus den eigenen Hainen der Familie Quazzo in Somano, einem Dorf in der Alta Langa südlich von Alba. Alberto Quazzo hat 2018 angefangen, die Ernte seiner Familie selbst zu verarbeiten, statt sie wie die Generationen vor ihm an Großabnehmer zu geben.

Von der Nuss zur Creme

Am Anfang steht das Rösten. Erst danach werden die Haselnüsse gemahlen, und zwar so lange, bis das Nussöl austritt und aus dem Mehl eine fließende Masse wird. Diesen Punkt trifft man nicht mit der Küchenmaschine, dafür braucht es ein Walzwerk.

Dann kommen Kakao, Kakaobutter und Zucker dazu, und die Masse wird weiter vermahlen, bis die Partikel so fein sind, dass die Zunge sie nicht mehr als einzelne Körner wahrnimmt. Bei einem Nussanteil von 60 % ist das die eigentliche Kunst – zu viel Nuss macht die Creme schnell sandig.

Auf dem Eis wird sie sofort fester

Pur vom Löffel steht sie dem starken Espresso gegenüber, abends einem Glas Barolo Chinato. Auch als Füllung in einem dunklen Tartelette macht sie sich gut, oder als Topping über Vanilleeis, wo sie im Kontakt mit der Kälte sofort fester wird.

Wer mutig ist, streicht sie dünn auf reifen Pecorino – die Bitternoten und der salzige Käse vertragen sich erstaunlich gut. Und auf einer Scheibe kräftigem Sauerteigbrot, mit etwas Fleur de Sel darüber, wird aus dem Frühstück beinahe ein Dessert.

Bei uns findest du weitere Spezialitäten von Tastelanghe aus denselben Haselnüssen – die Haselnusscreme mit Milchschokolade als milde Schwester, den Tartufo Dolce Nero als Praline aus derselben dunklen Richtung oder weitere Nusscremes aus unserem Sortiment.

Lagerung

Trocken und bei Raumtemperatur lagern, vor Sonnenlicht geschützt. Nicht in den Kühlschrank – dort verhärtet die Creme und verliert ihre Streichfähigkeit. Vor dem ersten Gebrauch kurz durchrühren, falls sich etwas Öl abgesetzt hat. Bei einem Nussanteil von 60 % gehört das dazu und ist kein Makel, sondern ein Hinweis darauf, dass hier nichts steht, was das Öl künstlich binden müsste.