Anbieter: La Mortuacienne

Grenade Limonade

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Inhalt
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Beschreibung

Granatapfellimonade in leuchtendem Rot

Grenade heißt auf Französisch der Granatapfel, und diese Sorte holt seinen herbsüßen Ton in die Flasche. Kräftig rot im Glas, fruchtig im Antrunk, mit einem leicht adstringierenden Zug am Ende. Die auffälligste Farbe im ganzen Sortiment.

Die Grenade Limonade ist die Granatapfellimonade von La Mortuacienne und trägt ihren französischen Namen im Etikett. Ihre Zutatenliste fällt kürzer aus als bei den Zitrussorten, denn hier genügen Sprudelwasser, Zucker, Zitronensäure, natürliches Aroma und ein Farbstoff. Weniger Bestandteile, ein klareres Bild im Glas.

Herbsüß, saftig, mit leicht rauem Ende

Im Glas ist sie unübersehbar, ein sattes Rubinrot, das im Gegenlicht fast durchscheinend wirkt. Der Duft bleibt zurückhaltend, deutlich leiser als bei Zitrone oder Grapefruit.

Der Antrunk ist fruchtig und süß, dann folgt der typische Granatapfel-Zug, jenes leicht pelzige Gefühl auf der Zunge, das echte Kerne auch hinterlassen. Der Zuckergehalt beträgt 8,5 Gramm pro 100 Milliliter und liegt damit im Mittelfeld, wirkt durch die Herbe aber weniger süß als die Mandarine.

Weil die Farbe so kräftig ist, macht die Grenade Limonade auch in einer Karaffe etwas her, mit ein paar Eiswürfeln und einer Scheibe Limette.

Diese Kombination macht sie zur interessantesten Sorte für Leute, die Limonade sonst langweilig finden. Sie schmeckt nicht nach Bonbon, sondern nach Frucht mit Kanten.

Der Klassiker hinter jeder französischen Theke

Granatapfel und Frankreich gehören zusammen, seit es Grenadine gibt. Dieser Sirup ist in Bars und Cafés so selbstverständlich wie bei uns Himbeersirup und wird dort seit dem 19. Jahrhundert ausgeschenkt.

Pur auf Eis kommt die Farbe der Grenade Limonade am besten zur Geltung, als Aperitif mit einem Schuss Prosecco steigt das Rot im Glas nach oben. Mit einem Schluck rotem Wermut wird daraus ein Longdrink, der ohne Zutun schon gut aussieht.

Am Tisch begleitet die Grenade Limonade herzhafte Dinge. Ihr Platz ist neben Käse, Nussgebäck und einer Scheibe rohem Schinken. Auch zu dunkler Schokolade ist sie schön, weil die Herbe beider Seiten sich trifft. Sie gehört eisgekühlt ins Glas, sonst wirkt die Süße schwer.

Warum der Granatapfel so schwer zu fassen ist

Kaum eine Frucht ist so umständlich zu verarbeiten. Wer je einen Granatapfel geöffnet hat, kennt die roten Spritzer auf dem Hemd.

Angebaut wird sie seit über 4.000 Jahren, ursprünglich im Iran und in Nordindien, heute rund ums Mittelmeer. Nach Frankreich kam sie über Spanien.

Bis zu 400 Kerne stecken in einer einzigen Frucht. Essbar ist nur der Samenmantel um sie herum, und um an ihn heranzukommen, muss man die bitteren weißen Häute vollständig entfernen. Jede davon, die im Saft landet, macht das Ergebnis herb bis ungenießbar. In der Küche ist das Fleißarbeit, in der Getränkeherstellung eine Frage der sauberen Aromagewinnung.

Genau deshalb steht auf dieser Flasche natürliches Aroma statt Direktsaft. Es liefert den Granatapfel-Ton ohne die Gerbstoffe, welche das Getränk sonst unrund machen würden, und es hält die Rezeptur über Jahre gleich.

Grenade ist eine von zehn Sorten bei Rième, und wie alle anderen ruht sie auf jener Zuckerbasis, die Marcel 1921 kalt anzusetzen begann. Wem das Herbe zusagt, für den stehen daneben die pinke Grapefruitlimonade und die Pink Agrumes aus vier Zitrusfrüchten. Neun weitere Sorten stehen bei La Mortuacienne. Für die Flasche fällt Pfand an.