Anbieter: Feinbrennerei Sasse

Grafschafter Heide Gin

27,50 €15,51 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Der Heide Gin ist der erste Gin aus Grafschafter Wacholder

Der Grafschafter Heide Gin von Sasse ist der erste Gin aus Wacholderbeeren der Grafschaft Bentheim, gebrannt mit 45 % Vol. Erdig-milder Wacholder trifft auf Zitrone und Pampelmuse. Die Beeren werden in der Heide von Hand gepflückt.

Grafschafter Heide Gin ist der erste Gin, für den Wacholderbeeren aus der Grafschaft Bentheim gebrannt wurden – aus der Heide vor unserer Nordhorner Haustür. Die Feinbrennerei Sasse mazeriert die von Hand gepflückten Beeren, destilliert das Mazerat und verfeinert es mit ausgewählten Botanicals, abgefüllt mit 45 % Vol. in die 700-Milliliter-Flasche. 15 Jahre nach dem Grafschafter Kräuterwacholder war klar: Aus diesen Beeren geht noch mehr.

Klar steht er im Glas, und beim ersten Reinschnuppern kommt die Frische zuerst – Zitrone und Pampelmuse, hell und direkt. Dann übernimmt der Wacholder, ruhig und erdig, und trägt die Frucht bis in den Abgang.

Zitrone, Pampelmuse und erdiger Wacholder

Am Gaumen zeigt der Heide Gin fruchtig-frische Zitrusnoten von Pampelmuse und Zitrone, dazu erdige und mineralische Töne, welche mit dem milden Wacholder zusammengehen.

Frisch, erdig, mineralisch – das ist die Handschrift wilder Beeren aus der Binnendüne, und sie schmeckt anders als Wacholder aus dem Großhandel. Mit 45 % Vol. hat er Zug, bleibt aber mild statt scharf: Der Wacholder ist hier kein Nadelbaum im Glas, er prägt den Gin von Grund auf.

Im Gin Tonic, mit Grapefruitzeste

Der Grafschafter Heide Gin macht einen Gin Tonic mit deutlicher Zitrusfront – ein neutrales Tonic reicht völlig, die Frucht bringt er selbst mit.

Mit einer Grapefruitzeste statt der üblichen Gurkenscheibe tritt die Pampelmusennote im Gin deutlicher hervor. Wer die erdige Seite hören will, trinkt ihn pur auf einem großen Eiswürfel und wartet zwei Minuten – dann kommt die Heide durch. Auch im Negroni oder im Martini macht der Heide Gin eine gute Figur, weil seine Zitrusseite gegen Wermut bestehen kann, ohne sich zu verstecken.

Er kommt in einer Geschenkverpackung, was Mitbringsel leicht macht. Die milde Likörschwester aus denselben Beeren ist der Grafschafter Kräuterwacholder, beide stehen in der Grafschafter Linie von Sasse. Wer lieber gereiften Korn mag, findet ihn beim Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P..

Wilde Beeren aus der Binnendüne

Die Wacholderbeeren stammen aus den Grafschafter Wacholderheiden – wilde Beeren, von Hand gepflückt, kein Zukauf vom Markt.

Die Tillenberge bei Nordhorn sind eine Binnendünenlandschaft von rund 96 Hektar, seit 1996 geschützt und von Wacholderheide durchzogen. Damit dort überhaupt Beeren wachsen, halten Bentheimer Landschafe die Fläche offen; bei der Ernte hilft der heilpädagogische Hof Blekker, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten. Wilder Wacholder liefert weniger und ungleichmäßiger als Plantagenware – dafür schmeckt man, wo er stand.

Seit 2010 engagiert sich die Feinbrennerei Sasse hier im Naturschutz und finanziert über einen Fonds der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim Projekte in der Region – vom renaturierten Wacholderhain am Kloster Bardel bis zum Lehrbienenhaus im Tierpark Nordhorn. Gebrannt wird in Schöppingen, wo seit 1707 eine Brennerei steht und Rüdiger Sasse das Haus in 15. Generation führt. Ein Gin aus unserer Heide, gebrannt im Münsterland, welcher der Heide etwas zurückgibt – darauf sind wir stolz.

Die Grapefruitzeste über dem Glas ausdrücken

Nimm ein Ballonglas, viel Eis und ein zurückhaltendes Tonic im Verhältnis 1 zu 3 – dieser Gin braucht kein Tonic, das mitreden will. Eine Grapefruitzeste über dem Glas ausdrücken, dann fällt das Öl auf die Oberfläche und du riechst die Frucht vor dem ersten Schluck. Pur bei Zimmertemperatur zeigt er die erdige Seite am deutlichsten. Angebrochen hält er dunkel gelagert Jahre.