Anbieter: Dr. Jaglas

Gin Seng – 50ml

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Gin Seng als Miniatur für den Probierabend

Der Gin Seng in der kleinen Flasche bringt den Wacholderbrand von Dr. Jaglas auf Probiergröße. Wacholderbeeren und Ginsengwurzel treffen aufeinander, und mit 50 % vol hat er ordentlich Kraft. Genug für zwei Gin Tonic.

Der Gin Seng ist ein Dry Gin mit 50 % vol, hier in der 50-ml-Miniatur. Er stammt aus der Apothekerfamilie Jagla und wurde von Gault&Millau ausgezeichnet. Wer wissen will, wie ein Gin mit Ginsengwurzel schmeckt, muss dafür keine ganze Flasche kaufen.

Erdig, harzig und würzig im Glas

Der Wacholder steht vorn und bringt seine harzige Frische mit. Darunter liegt die Ginsengwurzel und zieht den Gin ins Erdige, wo sonst Zitrusnoten den Ton angeben.

Ergänzt wird das Paar von Enzian, Ingwer, Muskat, Lavendel, Baldrian und einem Hauch Safran – dieselben Botanicals, welche die Familie auch für ihre Kräuterbitter verwendet. Der Gin bleibt dabei durchgehend trocken.

Das macht ihn zu einem Gin für Leute, die den Wacholder wirklich schmecken wollen. Viele moderne Gins schieben Gurke, Rose oder Zitrus in den Vordergrund und lassen den Wacholder verschwinden – hier ist er unübersehbar da und bekommt mit der Wurzel einen Gegenpart auf Augenhöhe.

Die 50 % vol sind dabei kein Selbstzweck. In dieser Stärke lösen sich die ätherischen Öle der Botanicals besser, weshalb der Gin auch dann noch schmeckt, wenn reichlich Tonic und Eis dazukommen. Schwächere Brände verlieren an dieser Stelle oft ihr Profil.

Zwei Gin Tonic aus einer kleinen Flasche

Die Miniatur reicht für zwei ordentliche Drinks. Nimm je 20 ml auf ein gutes Tonic Water, dazu reichlich Eis.

Als Garnitur passt eine Scheibe Orange besser als die übliche Zitrone, weil die Orangenschale die erdige Note aufnimmt statt gegen sie zu arbeiten. Wer den Gin pur probieren möchte, lässt ihn kurz im Glas stehen und gibt einen Tropfen Wasser dazu, dann öffnet er sich.

Für einen Verkostungsabend ist das Format ideal. Stell die kleine Flasche neben zwei andere Gins, gieß gleiche Mengen in gleiche Gläser und vergleiche blind – die passenden Degustationsgläser gibt es im selben Sortiment.

Überzeugt er, steht der Gin Seng in 500 ml bereit. Wer die Kräuterhandschrift lieber als Bitter kennenlernen will, nimmt das Artischocken Elixier in derselben Größe.

Warum Gin nach Wacholder heißt

Der Name Gin kommt vom Wacholder. Über das niederländische Genever und das französische genièvre führt die Spur zurück zum lateinischen juniperus.

Das ist keine Sprachspielerei, sondern Vorschrift: Ohne Wacholder darf ein Brand sich nicht Gin nennen. Alles andere an Botanicals ist Kür, der Wacholder ist Pflicht – und bei diesem Gin ist er nicht pflichtschuldig dabei, sondern trägt den ganzen Aufbau.

Wacholder ist dabei botanisch gar keine Beere, sondern ein Zapfen, der nur so aussieht. Zwei bis drei Jahre braucht er, bis er reif und dunkelblau vom Strauch fällt – ein weiteres Gewächs in dieser Flasche, das sich Zeit lässt.

Passend dazu stammt die Rezeptur aus einem Arzneibuch. Unter dem Namen Spiritus Juniperi stand Wacholderbrand in der Pharmacopoea Germanica von 1872, und genau daran orientiert sich die Familie Jagla in ihrer Park-Apotheke im Elberfelder Luisenviertel in Wuppertal, die Helmut Jagla führt.

Die Kräuterspezialitäten sollten über das Bergische Land hinauskommen, sagt Christina Jagla über ihren Schritt Ende 2015 nach Berlin. Heute stehen die Flaschen in Bars und in der Spitzengastronomie bis hinauf ins Drei-Sterne-Restaurant Rutz. Das ganze Sortiment von Dr. Jaglas findest du im Hersteller-Hub.