Anbieter: Cantina Kurtatsch

Gewürztraminer Arenis – 2024

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Beschreibung

Cantina Kurtatsch Gewürztraminer Arenis wächst auf rotem Sandstein

Der Gewürztraminer Arenis von der Cantina Kurtatsch ist ein aromatischer Weißwein aus dem Südtiroler Unterland, gewachsen an der Weinstraße unweit von Tramin. Kein zurückhaltender Alltagswein und kein Holzfasswein, sondern ein junger Sortenwein voller Blüte und Gewürz.

Der Gewürztraminer Arenis von der Cantina Kurtatsch ist ein trocken ausgebauter Weißwein, dessen Name auf die arenaria rossa zurückgeht, den roten Sandstein der Kurtatscher Berglagen. Der Gewürztraminer ist die Paradesorte des Nachbarorts Tramin, und dieser Jahrgang zeigt ihn straff und blütenhell. Mit 14,0 Prozent Alkohol steht er fest im Glas, ohne dabei breit zu wirken.

Rosenblätter, Muskat und ein Zug Grapefruit

Hellgoldgelb liegt der junge Jahrgang im Glas, und der Duft kommt sofort, ohne dass du das Glas erst schwenken müsstest.

In der Nase stehen Rosenblätter und Muskat vorn, dahinter kandierte Zitrusschale und ein Hauch Zimt. Am Gaumen wirkt der 2024er straffer als mancher Vorgänger, weil die kühlen Nächte im Herbst die Frische festgehalten haben. Der Wein bleibt dabei trocken, auch wenn die Frucht anderes vermuten lässt.

Ein Zug Grapefruit zieht durch den Nachhall und nimmt der Opulenz ihre Schwere. So bleibt nach dem zweiten Glas noch Appetit auf das dritte, und genau daran erkennst du einen gut gebauten Gewürztraminer.

Räucherforelle, Ziegenkäse und ein Löffel Chutney

Geräucherte Forelle aus dem Etschtal und ein frischer Ziegenkäse holen die Blütennote nach vorn, ohne sie zu übertönen. Der Käse braucht dabei keine lange Reife, denn ein junger, milchiger Laib passt hier besser als ein trockener.

Ein Löffel Mangochutney neben gebratener Ente, eine Scheibe Foie gras, ein Curry mit Kokosmilch – all das findet in diesem Wein sein Gegenüber. Bei 11 Grad kommt er ins Glas, und zwar in ein bauchiges, weil sein Duft Platz braucht.

Wer es krautig und frisch mag, greift zum Sauvignon Blanc, und im Rotweinfach wartet der leichte Grauvernatsch aus demselben Ort.

Roter Sandstein und wenig Trauben je Stock

Der Name Arenis kommt von arenaria rossa, und der Boden unter den Rebstöcken macht dem Namen alle Ehre. Rot ist dieser Stein, weil Eisenoxide ihn färben, und rot bleibt er auch nach Jahrhunderten der Verwitterung.

Sand und Lehm liegen hier über rotem Sandstein, durchsetzt von Tonmineralen und Oxiden, welche dem Wein seinen mineralischen Nerv geben. Die Parzellen stehen in Berglagen zwischen 300 und 400 Metern, klein geschnitten und einzeln gelesen.

Der Stockertrag ist auf 60 Hektoliter je Hektar gedrückt, was für einen Gewürztraminer ausgesprochen wenig ist. Weniger Trauben je Stock heißt mehr Duft je Traube, und an dieser Rechnung hängt die ganze Komplexität dieses Weins.

Ein Abend im späten Frühjahr

Der junge Arenis trägt seine Jugend gut, denn die Blütennote hat jetzt ihre größte Kraft.

Auf der Terrasse, wenn es abends noch lange hell bleibt, reichen eine kalte Flasche und ein Brett mit Käse. Drei bis vier Jahre liegt der Wein noch gut, danach weicht die Blüte einer honigartigen Reife. Wer mehr aus dem Süden Südtirols sucht, findet es im Sortiment der Cantina Kurtatsch. Tramin liegt gleich um die Ecke.

Herkunft, Werte und Auszeichnungen

  • Herkunft Wein aus Italien
  • Anbaugebiet Südtirol - Alto Adige DOC
  • Rebsorte Gewürztraminer
  • 14.0% vol. Alkohol
  • 5.4 g/l Säure
  • 4.0 g/l Restzucker
  • Auszeichnungen Vorjahrgang 2023: 90 Punkte Falstaff, 90 Punkte Vinum