Anbieter: Lurisia Limonade
Gazzosa – Zitronen Limonade
Beschreibung
Gazzosa mit Zitronen von der Amalfiküste hell und spritzig
Gazzosa ist Italiens klassische Zitronenlimonade, benannt nach dem Gas in der Flasche. Bei Lurisia stecken Saft und Aufguss der Sfusato-Zitrone von der Amalfiküste darin, nach einem Rezept aus den 1950er Jahren. Hell, spritzig, ohne schweren Sirupton.
Die Gazzosa von Lurisia ist die italienische Zitronenlimonade in ihrer traditionellen Form. Der Name kommt schlicht von der Kohlensäure, dem gas – so heißt in Italien seit dem 19. Jahrhundert jede klare Zitrusbrause. Ihren Charakter bekommt diese hier von der Sfusato Amalfitana, welche auf den Terrassen über dem Meer wächst.
Blass strohgelb steht sie im Glas, fast wasserklar, und duftet nach frisch aufgeschnittener Zitrone und Zitrusblüte. Am Gaumen ist sie hell und knackig, mit einer klaren Säure, welche den Mund sauber macht statt ihn zu belegen.
Zitronig hell und angenehm zurückhaltend in der Süße
Die Gazzosa lebt von der Spannung zwischen Saft und Aufguss: Der Saft bringt Säure und Frucht, der Aufguss aus ganzen Zitronen holt die ätherischen Öle aus der Schale dazu.
Das schmeckt man als doppelte Zitrone – erst saftig, dann blütig und leicht harzig, wie wenn du eine Schale zwischen den Fingern reibst. Die Perlage ist fein und ausdauernd, der Abgang kurz und sauber. Zitronig, frisch, unkompliziert – deshalb trinkt sich diese Flasche schneller leer, als dir lieb ist.
Zum Fisch zum Frittierten und in den Sgroppino
Gut gekühlt bei 6 Grad ist die Gazzosa die Limonade für alles, was aus der Pfanne oder vom Grill kommt und ein bisschen Säure braucht.
Gebratener Fisch, Fritto Misto und ein Teller eingelegtes Gemüse holen sie an den Tisch – überall dort, wo sonst ein Spritzer Zitrone fällt, kann sie im Glas denselben Dienst tun. Zu salzigem Gebäck und Oliven macht sie sich ebenso gut wie zum Nachmittagskuchen.
Und sie ist eine wunderbare Basis für den Sgroppino: Zitronensorbet, ein Schuss Prosecco, Gazzosa auf, kurz verrühren. Als Filler funktioniert sie ebenso, mit Gin oder Wodka statt eines gekauften Bitter Lemon, weil sie weniger süß ist und die Zitrone echt schmeckt. Wer lieber beim Herben bleibt, greift zur Chinotto aus demselben Haus, welche die dunkle Gegenspielerin dieser hellen Flasche ist.
Sfusato Amalfitana eine Zitrone auf Terrassen über dem Meer
Die Sfusato ist eine spindelförmige Zitrone mit dicker, hellgelber Schale, wenig Kernen und außergewöhnlich viel ätherischem Öl – daher der intensive Duft schon beim Öffnen.
Sie wächst seit über 300 Jahren auf den schmalen Steinterrassen zwischen Amalfi und Maiori, gestützt von Pergolen aus Kastanienholz, die Ernte geht bis heute über Tragekörbe und schmale Treppen. Anders geht es an diesem Hang nicht – für eine Maschine ist zwischen Fels und Meer schlicht kein Platz.
Die Terrassen selbst sind das eigentliche Bauwerk: Trockenmauern, über Generationen aufgeschichtet, welche den Boden halten und die Wärme des Tages in die Nacht tragen. Genau diese Wärme macht die Schale so ölreich. Die Sorte ist als Limone Costa d'Amalfi mit geschützter geografischer Angabe eingetragen und steht in der Arche des Geschmacks, dem Slow-Food-Verzeichnis für bedrohte Lebensmittel.
Das Rezept dieser Limonade stammt aus den 1950er Jahren und ist seither im Kern unverändert. Man schmeckt, dass hier nicht auf Süße gebaut wird, sondern auf die Frucht. Ein hohes Glas, viel Eis, eine Zitronenscheibe – mehr braucht sie nicht.
Wie die anderen Sorten im Lurisia Sortiment ist sie eine italienische Spezialität mit klarer Herkunft. Die Gazzosa ist davon die hellste und die alltagstauglichste. Salute.
Preis zzgl. Pfand



