Anbieter: Faude feine Brände
Fichtensprossengeist
Beschreibung
Fichtensprossengeist als Waldspaziergang im Glas
Der Fichtensprossengeist von Faude feine Brände ist ein Geist aus jungen, von Hand gepflückten Fichtensprossen, gebrannt am Kaiserstuhl mit 40 % Vol. Harzig, frisch, waldig – er duftet wie ein Spaziergang durch den Nadelwald und zählt zu den ungewöhnlichsten Spirituosen im Sortiment.
Fichtensprossengeist ist eine ungewöhnliche Spirituose von Brennmeister Florian Faude aus Bötzingen am Kaiserstuhl. Für sie sammelt er im Frühsommer junge Fichtensprossen, auch Maiwipferl genannt, und fängt ihr harziges Aroma in reinem Getreidealkohol ein. Das Ergebnis duftet nach Wald, frisch und würzig zugleich.
Harz, Nadelwald und eine Spur Zitrone
In der Nase zeigt sich der Fichtensprossengeist intensiv und kraftvoll, ohne zu erschlagen – harzig, grün, mit dem Duft frisch gepflückter Maiwipferl.
Am Gaumen wird er frisch-würzig, das ätherische Öl der Fichtensprosse trägt, dazu ein heller Anklang von Zitrone. Der Abgang ist lang und aromatisch, fast wie ein tiefer Atemzug im Tannenwald. Harzig, würzig, frisch – ein Geist mit Charakter.
Ein Destillat aus Fichtensprosse wirft beim ersten Hören Fragen auf, doch beim ersten Hineinriechen sind sie beantwortet. Du kennst diesen Duft aus dem Wald, und genau ihn hat Florian ins Glas geholt – wiedererkennbar und unerwartet zugleich.
On the Rocks oder im Tonic
Pur auf Eis bringt der Fichtensprossengeist den Wald ins Glas, mit Tonic wird er zum erfrischenden Longdrink.
4 cl auf Eis, mit neutralem Tonic auffüllen, ein Stück Zitronenschale dazu – fertig ist ein Drink, der nach Schwarzwald schmeckt.
In der Bar ist der Geist eine spannende Cocktailzutat, die Barkeeper gern statt Wacholder einsetzen, etwa in einem Sour mit Zitrone oder einem alpinen Gin-Twist. Als Digestif nach einem Wildgericht kommt der waldige Geist ebenso zurecht. Wer die ungewöhnlichen Geiste mag, probiert daneben den Gurkengeist und den Rote Beete Geist – beide ebenso eigenwillig wie dieser hier.
Maiwipferl aus dem Schwarzwald, von Hand gepflückt
Florian Faude pflückt die jungen Fichtensprossen im Frühsommer im Schwarzwald, wo sie als hellgrüne Triebe an den Zweigspitzen sprießen.
Maiwipferl heißen diese weichen, frischen Triebe, weil sie im Mai und Juni austreiben – und nur in diesen wenigen Wochen lassen sie sich von Hand ernten. Schon Großmütter kochten daraus würzigen Sirup. Florian nimmt nur die zartesten Spitzen, damit das harzige Aroma fein bleibt und nicht bitter wird.
Florian hat 2006 die Hausbrennerei seiner Eltern übernommen und 2017 eine eigene Brennerei gebaut. Seine Experimentierfreude hat ihn samt der Exoten – mit Hilfe seines Bruders, der in Berlin die Kontakte knüpfte – in die gehobene Gastronomie und in angesagte Bars gebracht.
„Wir nehmen ein Stück Natur, setzen es in reinem Alkohol an und destillieren den Flirt nach kurzer Zeit ab“, erklärt Florian. Mit weichem Schwarzwaldwasser bringt er den Geist auf 40 % Vol., ohne Zucker, ohne Farbstoffe und ohne Kältefiltration, abgefüllt in die 500-ml-Flasche. Bei uns findest du weitere Spirituosen von Faude feine Brände.
Gut gekühlt schmeckt der Wald am klarsten
Gut gekühlt bei 8 Grad kommt das harzige Aroma am klarsten heraus. Nach dem Öffnen kühl und dunkel gelagert bleibt er lange frisch. Ein Schluck Wald für zu Hause.



