Anbieter: pHenomenal Drinks
Erlenmeyerkolben
Beschreibung
Erlenmeyerkolben von pHenomenal Drinks aus hitzebeständigem Laborglas
Erlenmeyerkolben von pHenomenal Drinks ist ein Weithalskolben aus Laborglas mit Skala, in dem du Mineralwasser abmisst und den Sirup gleich einrührst. Kein Krug, kein Messbecher, kein zweites Glas – gemischt und serviert wird im selben Gefäß.
Erlenmeyerkolben ist das schlichteste Werkzeug im Sortiment der Hamburger Manufaktur pHenomenal Drinks und fasst 100 ml. Das Laborglas ist hitzebeständig und nahezu unzerstörbar, die aufgedruckte Skala macht das Abmessen zur Nebensache. Genau diese Menge Wasser braucht ein Longdrink nach der Fünf-zu-eins-Regel des Hauses.
Weiter Hals, schmaler Kegel, klare Skala
Die Form des Kolbens ist kein Designeinfall, sondern das Ergebnis eines Laborproblems aus dem neunzehnten Jahrhundert.
Der Körper läuft nach oben spitz zu, sodass beim Schwenken nichts überschwappt, und der weite Hals lässt trotzdem Eiswürfel oder einen Löffel hinein. Das Glas verträgt Hitze ebenso wie Kälte, du kannst also heißes Wasser für einen Ingweraufguss hineingeben oder ihn vorher kalt stellen. Mit 6 mal 6 mal 11 Zentimetern passt er in jede Schublade. Hitzefest, leicht und praktisch – viel mehr muss ein Mischgefäß nicht können.
Weithals heißt die Bauform, weil die Öffnung deutlich breiter ausfällt als bei den Kolben, aus denen im Labor abgegossen wird. Für die Bar ist das der entscheidende Unterschied, denn nur so kommen Eiswürfel, Zitronenscheibe und Löffel überhaupt hinein.
Wasser abmessen, Sirup dazu, kurz rühren
Der Kolben ersetzt eine kleine Tonic-Flasche vollwertig und macht das Selbermischen zu einem Handgriff statt zu einer Rechenaufgabe.
Fülle 100 ml gut gekühltes Mineralwasser bis zur Markierung ein, gib 2 cl Sirup dazu und rühre einmal vorsichtig um – zu kräftig sollte es nicht sein, sonst entweicht die Kohlensäure. Dann gießt du alles über Eis in dein Glas und dosierst Gin, Wodka oder Rum nach Geschmack dazu.
Wer den Sirup nicht mit dem Löffel abmessen möchte, nimmt den Glas-Dosierer mit Naturkorken dazu, der genau die passende Menge abgibt. Beide zusammen mit einer Flasche Bio-Ingwersirup ergeben eine komplette kleine Mischstation.
Emil Erlenmeyer hatte 1860 andere Pläne
Entworfen hat den Kolben der deutsche Chemiker Emil Erlenmeyer, der 1860 ein Gefäß suchte, in dem sich Flüssigkeiten schwenken lassen, ohne dass etwas herausspritzt.
Seither steht er in jedem Labor der Welt, und irgendwann hat ihn jemand mit an die Bar genommen. „Ersetzt eine kleine Tonic-Flasche vollwertig“, sagt Hendrik über den Kolben, und damit ist der zweite Zweck genannt: Wer sein Wasser hier abmisst, braucht dafür keine Einwegflasche mehr.
Auf dem Tresen wirkt er wie ein Fremdkörper aus dem Chemiesaal, und genau deshalb bleibt er Gesprächsstoff. Weiteres Werkzeug für die Hausbar findest du bei den Bar-Utensilien. Schulchemie war selten so gesellig.



