Anbieter: Hatzel Lebkuchen
Elisen Lebkuchen Zuckerglasur – 6 Stück
Beschreibung
Elisen Lebkuchen Zuckerglasur ganz ohne Schokolade
Sechs handgestrichene Elisenlebkuchen aus dem Fichtelgebirge, überzogen mit einer dünnen Zuckerglasur und mit Mandeln ausdekoriert. Das ist die Sorte für alle, welche den Lebkuchen selbst schmecken wollen und keine Schokolade davor haben möchten.
Elisen Lebkuchen Zuckerglasur von Hatzel liegen zu sechst und 350 Gramm schwer im Geschenkbeutel mit der dunkelroten Schleife. Die Glasur besteht aus nichts weiter als Puderzucker und Wasser, dünn aufgetragen und mit Mandeln belegt. Darunter kommt der nussige Teig ungefiltert zum Vorschein, wie ihn Lorenz Hatzel 1928 in Selb angesetzt hat.
Die Glasur bricht beim ersten Bissen mit einem feinen Knacken und ist danach sofort verschwunden. Was bleibt, ist Mandel, Haselnuss und die Wärme der Gewürze. Hell, weich, würzig.
Die Sorte für Lebkuchen-Puristen
Wer wissen will, wie ein Elisenlebkuchen wirklich schmeckt, greift zu dieser Variante, denn hier steht nichts zwischen Teig und Zunge.
Eine Kuvertüre bringt ihre eigene Röstbitterkeit mit und legt sich über alles Übrige. Die Zuckerglasur dagegen ist ein reiner Verschluss, welcher die Feuchtigkeit hält und ansonsten kaum Eigengeschmack besitzt. So treten Zitronat und Orangeat deutlicher hervor, ebenso die Süße des Marzipans, welche sonst von der Schokolade überdeckt wird. Auch die Backoblate tritt hervor, jenes hauchdünne Blatt unter jedem Lebkuchen, welches beim Kauen kurz am Zahn kleben bleibt.
Zu einem losen Schwarztee ergibt das eine sehr ruhige Kombination am Nachmittag, ein Glas Glühwein stellt sich eher als Kontrast daneben. Kühl und verschlossen gelagert bleibt der Lebkuchen wochenlang weich, denn die Glasur schützt ihn vor dem Austrocknen.
Mandeln obenauf und Marzipan mittendrin
Die Mandeln auf der Glasur sind keine Verzierung allein, sie liefern den Biss, welcher der weichen Masse darunter fehlt.
Im Teig selbst steckt Marzipan, also nichts anderes als Mandeln mit Zucker, und dazu kommen gemahlene Haselnüsse in großer Menge. Diese Kombination macht die Masse dicht und schwer, sodass ein einzelner Lebkuchen deutlich mehr sättigt, als seine Größe vermuten lässt. Mehr als ein Drittel des Teiges besteht nach Angabe der Hatzels aus sonnengereiften Haselnüssen und Mandeln, und das merkt man an jedem Gramm.
Mehl spielt dabei fast keine Rolle mehr, es hält nur zusammen, was die Nüsse ohnehin tragen. Genau daran erkennt man einen echten Elisenlebkuchen, denn die schwächeren Verwandten strecken den Teig mit Getreide und verlieren dabei die Saftigkeit.
Von September bis Weihnachten, dann ist Schluss
Elisenlebkuchen sind kein Ganzjahresgebäck, und dieser hier macht da keine Ausnahme.
Die Backstube nimmt die Arbeit jedes Jahr im September auf, wenn die ersten Lieferungen das Haus verlassen, und stellt sie mit dem Weihnachtsgeschäft wieder ein. Im Frühjahr und Sommer steht die Handstreichmaschine still, weshalb es die Lebkuchen auch bei uns nicht ganzjährig gibt. Was in einer Saison entsteht, hängt an der Zahl der Hände in der Backstube und nicht an der Geschwindigkeit einer Anlage.
Das erklärt die Wartezeit im Sommer und den Andrang im Advent. Wenn dir doch nach Schokolade ist, findest du die dunkle und die gemischte Variante ebenfalls im Hatzel-Sortiment, dazu das kleine Konfekt für die Keksdose.



