Anbieter: Hatzel Lebkuchen

Elisen Lebkuchen Zartbitter – 6 Stück

17,80 €11,15 €Im Angebot
Inhalt
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Beschreibung

Elisen Lebkuchen Zartbitter für alle, die es herb mögen

Sechs handgestrichene Elisenlebkuchen aus dem Fichtelgebirge, vollständig in dunkle Kuvertüre getaucht. Keine Zuckerglasur, keine Vollmilch, sondern der nussige Teig unter einer herben Schicht mit halb Kakao. Für den Teil der Familie, der schon immer die dunkle Tafel genommen hat.

Elisen Lebkuchen Zartbitter von Hatzel kommen zu sechst und 350 Gramm schwer in den Geschenkbeutel mit der dunkelroten Schleife. Jeder von ihnen trägt eine Kuvertüre aus 50 Prozent Kakao, welche beim Abbeißen kurz splittert, bevor die weiche Nussmasse darunter nachgibt. Gebacken werden sie von Hand in der Lebkuchen-Konditorei Hatzel in Selb.

Die dunkle Schicht nimmt der Süße den Übermut und lässt die Gewürze schärfer hervortreten; was beim Zuckerguss rund und mild wirkt, bekommt hier eine Kante. Herb, nussig, warm gewürzt.

Wo die Bitterkeit auf die Nussmasse trifft

Der Kontrast ist der ganze Reiz dieser Sorte, denn Zartbitter und Elisenteig arbeiten gegeneinander statt miteinander.

Der Teig bringt Süße aus Marzipan und kandierten Schalen mit, die Kuvertüre stellt sich mit ihrer Röstbitterkeit dagegen, und in der Mitte treffen sich beide bei Zimt und Mandel – deshalb schmeckt dieser Lebkuchen erwachsener als seine Geschwister, ohne dabei streng zu werden.

Anders als die Zuckerglasur, welche nur obenauf sitzt, umschließt die Kuvertüre den Lebkuchen von allen Seiten und schließt ihn regelrecht ein. Das hält die Nussmasse länger feucht und gibt jedem Bissen dieselbe herbe Grundierung, gleich an welcher Ecke du anfängst.

Ein kräftiger Espresso aus unserem Kaffee-Sortiment nimmt die Herbe auf, statt sie zu übertönen. Auf dem Plätzchenteller im Advent steht er gern neben hellem Gebäck, weil er dort den dunklen Gegenpol zu Vanillekipferl und Spritzgebäck bildet. Verschlossen und kühl gelagert bleibt er über Wochen weich und die Kuvertüre behält ihren Glanz.

Zimt und der lange Weg der Gewürze nach Franken

Lebkuchen ist von Anfang an ein Gebäck des Fernhandels gewesen, denn ohne Gewürze aus Übersee wäre er nie entstanden.

Franken lag an den alten Handelswegen, und was dort ankam, wanderte in die Backstuben der Lebzelter. Hatzel spricht von edlen fernöstlichen Gewürzen in der Familienmischung, deren genaue Zusammensetzung Christian und Michael für sich behalten. Zimt tritt deutlich hervor, der Rest bleibt Andeutung, und genau davon lebt die Sorte.

Dazu kommen Zitronat und Orangeat, kandierte Zitrusschalen, welche mit ihrer harzigen Frische die schwere Nussmasse auflockern. Unter der dunklen Kuvertüre fallen sie besonders auf, weil die Schokolade selbst keine Fruchtnote mitbringt.

Handstreichmaschine statt Fließband

Der Elisenteig ist so zäh, dass er sich nicht gießen lässt, sondern von Hand auf jede einzelne Oblate gestrichen werden muss.

Dafür steht in der Backstube noch immer jene alte Handstreichmaschine, mit welcher der Betrieb schon vor Jahrzehnten gearbeitet hat, dazu Kupferkessel, Schneebesen und Rollholz. Wer einmal gesehen hat, wie schwer ein Elisenteig am Löffel hängt, versteht schnell, warum hier kein Fließband weiterhilft.

Je mehr Nuss im Teig steckt, desto langsamer geht die Arbeit, und desto stärker hängt die Menge einer Saison daran, wie viele Hände zur Verfügung stehen. Wer die helle Variante bevorzugt, findet sie neben dem Konfekt und den gemischten Beuteln im Hatzel-Sortiment.