Anbieter: Hatzel Lebkuchen
Elisen Lebkuchen gemischt – 6 Stück
Beschreibung
Elisen Lebkuchen gemischt aus einer Backstube im Fichtelgebirge
Die gemischten Elisen Lebkuchen von Hatzel sind sechs handgestrichene Oblatenlebkuchen im Geschenkbeutel, je zwei mit Zuckerglasur, mit Zartbitter und mit Vollmilch überzogen. Mehr als ein Drittel des Teiges sind Haselnüsse und Mandeln, Mehl kommt kaum hinein – keine Industrieware vom Blech.
Elisen Lebkuchen gemischt kommen zu sechst und 350 Gramm schwer in den dunkelroten Geschenkbeutel. Gestrichen werden sie auf Backoblaten in der Lebkuchen-Konditorei Hatzel in Selb, am Rand des Fichtelgebirges. Elisenlebkuchen ist die feinste Stufe unter den Oblatenlebkuchen, denn diesen Namen darf nur tragen, wer mehr Nuss als Mehl in den Teig gibt.
Brich einen davon auseinander, dann siehst du die dichte, feuchte Masse aus geriebenen Nüssen, kaum Krume, dazwischen die Bernsteinsplitter von Zitronat und Orangeat. Der Duft kommt zuerst, noch bevor du abbeißt – Zimt, warme Mandel, ein Anflug von Orangenschale. Weich, saftig, würzig.
Zuckerglasur, Zartbitter und Vollmilch im selben Beutel
Zwei Stück tragen eine zarte Zuckerglasur mit Mandeln obenauf, zwei eine feinschmelzende Zartbitterkuvertüre, zwei die beste Vollmilchschokolade.
So kommt jeder auf seine Kosten, der am Lebkuchenteller mitredet. Die einen halten den blanken Zuckerguss für die reine Lehre, die anderen schwören auf dunkle Schokolade – und die Vollmilch versöhnt am Ende beide Lager. Bei Zimmertemperatur öffnet sich die Würze, kalt aus dem Vorratsschrank bleibt sie verschlossen.
Mit einem kräftigen Schwarztee aus unserem Tee-Sortiment kommt der Lebkuchen ebenso zurecht wie mit einem Glas Glühwein am späten Nachmittag. Kühl und trocken verschlossen zieht er über die Wochen sogar noch nach, weil die Gewürze langsam in die Nussmasse wandern.
Der klebrige Teig kommt von Hand auf die Oblate
Gerührt wird im Kupferkessel, gestrichen auf einer Handstreichmaschine, die seit Generationen im Einsatz ist – Schneebesen, Kochlöffel und Rollholz liegen daneben.
Ein Elisenteig ist zäh und klebrig, weil ihn kaum Mehl zusammenhält. Die geriebenen Nüsse, das Marzipan und das Eiweiß tragen ihn allein. Je mehr Nuss im Teig steckt, desto schwerer lässt er sich streichen – und desto saftiger bleibt der Lebkuchen über Wochen hinweg.
Deshalb braucht es die Oblate, jenes hauchdünne Blatt aus Weizenmehl, Wasser und Stärke. Seit Klosterzeiten liegt sie unter dem Lebkuchen und löst ihn überhaupt erst vom Blech. Getrieben wird mit Hirschhornsalz, dem alten Lockerungsmittel der Lebzelter, welches den flachen Kuchen aufgehen lässt, ohne ihn luftig zu machen. Die Familien-Gewürzmischung behalten die Brüder für sich, Zimt schmeckst du heraus, den Rest darfst du raten.
Warum ein Elisenlebkuchen weich bleibt
Ein Lebkuchen, der nach zwei Wochen bricht statt nachzugeben, hat zu wenig Nuss im Teig und zu viel Mehl.
Hier ist es umgekehrt. Die geriebenen Mandeln und Haselnüsse geben ihr Öl langsam an die Masse ab, und weil kaum Getreide dazwischenliegt, kann sie es auch halten. Sorbitsirup hilft nach, ein Feuchthaltemittel, welches in der Lebkuchenbäckerei seit Langem seinen festen Platz hat und dafür sorgt, dass nichts austrocknet.
Wer sich durch die Sorten probieren möchte, findet alle Elisenlebkuchen von Hatzel bei uns – Zartbitter und Zuckerglasur auch einzeln, dazu das kleine Konfekt für zwischendurch.



