Anbieter: Hatzel Lebkuchen

Elisen Lebkuchen gemischt – 3 Stück

8,90 €4,95 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Elisen Lebkuchen gemischt als kleine Kostprobe aus Selb

Der kleine gemischte Beutel von Hatzel bringt drei handgestrichene Elisenlebkuchen zusammen, einen mit Zuckerglasur und Mandeln, einen mit Zartbitterkuvertüre, einen mit Vollmilchschokolade. Gedacht für alle, die erst probieren wollen, bevor sie sich für eine Sorte entscheiden.

Elisen Lebkuchen gemischt gibt es bei Hatzel auch im kleinen Beutel mit drei Stück und 175 Gramm. Gebacken werden sie in der Lebkuchen-Konditorei in Selb, der Porzellanstadt am Rand des Fichtelgebirges. Wer Elisenlebkuchen sagt, meint die nussreichste Sorte unter den Oblatenlebkuchen, in welcher Mandeln und Haselnüsse das Mehl fast vollständig verdrängen.

Der erste Biss ist weich und gibt sofort nach, dann kommt der Widerstand der ganzen Mandeln obenauf. Innen bleibt die Masse feucht und schwer, durchzogen von Zitronat und Orangeat, deren Zitrusschärfe die Süße auffängt. Warm gewürzt, nussig, saftig.

Ein Beutel für alle, die sich nicht entscheiden wollen

Drei Überzüge auf einmal, dazu die dunkelrote Schleife am Beutel. Das ist die Größe, welche man zum Kaffee mitbringt, ohne gleich ein ganzes Geschenk daraus zu machen.

Der Zuckerguss lässt die Gewürze am deutlichsten durch, die Zartbitterkuvertüre stellt eine herbe Wand davor, und die Vollmilch macht das Ganze weich und kindlich süß. In dieser Reihenfolge gegessen erzählt der Beutel eine kleine Geschichte über denselben Teig unter drei verschiedenen Decken.

Zum Advent gehört er auf die Weihnachtstafel neben Mandarinen und Nüsse, im Januar tut er zum Nachmittagskaffee noch genauso seinen Dienst, wenn die Lichterketten längst wieder im Karton liegen. Verschlossen und kühl gelagert hält er sich bis weit ins neue Jahr.

Woher die Elise ihren Namen hat

Über die Namenspatin gibt es keine gesicherte Auskunft, dafür eine hartnäckige Nürnberger Erzählung von einer Bäckerstochter Elise, für die der Vater den besten Lebkuchen buk.

Belegt ist dagegen, was heute in einem Elisenlebkuchen stecken muss. Mindestens ein Viertel Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse gehören hinein und kaum Mehl, sonst darf er den Namen nicht führen. Bei Hatzel liegt der Nussanteil noch deutlich darüber, was man weniger schmeckt als spürt, weil die Masse dadurch dicht und feucht bleibt statt trocken zu krümeln.

Auch das Orangeat ist mehr, als der Name vermuten lässt. Neben Orangenschalen stecken Zitronenschalen darin und die Zedernfrucht, jene dickschalige Zitrusfrucht, welche fast nur aus weißem Mark besteht. Kandiert gibt sie dem Lebkuchen die hellen, durchscheinenden Stückchen und einen leicht harzigen Ton, welcher die Zimtwürze erdet.

Selb, wo sonst das Porzellan zu Hause ist

Die Stadt im äußersten Nordosten Bayerns ist nicht für Lebkuchen bekannt, sondern für Geschirr.

Rosenthal und Hutschenreuther haben Selb groß gemacht, und dem Ort sieht man seine Handwerksgeschichte bis heute an. Dass zwischen den Porzellanfabriken eine Lebkuchenkonditorei sitzt, wirkt auf den ersten Blick zufällig, passt aber ins Bild einer Gegend, in welcher seit Generationen von Hand gearbeitet wird.

Wer die Sorten lieber einzeln möchte, findet das ganze Hatzel-Sortiment bei uns. Und wer neben Oberfranken noch das Rheinland auf den Teller holen mag, greift zu den Aachener Printen von Printenbäckerei Klein.