Anbieter: Kakuzo Spirits
Earl Grey Vodka
Beschreibung
Earl Grey Vodka von Kakuzo mit Schwarztee aus drei Ländern
Der Earl Grey Vodka von Kakuzo ist ein Berliner Tea Infused Vodka mit 40 Prozent Alkohol, in dem ein eigener Earl-Grey-Blend im Roggenvodka mazeriert. Kein aromatisierter Wodka aus dem Fläschchen, sondern echter Tee, der dem Brand Farbe, Würze und Zitrusduft mitgibt.
Earl Grey Vodka ist die erste Spirituose von Kakuzo aus Berlin und der Grund, warum es die Marke überhaupt gibt. Paul Meinert und Marc Bergmann brachten ihn 2018 heraus, nachdem sie in einem Hamburger Teekontor über 60 Schwarztees verkostet hatten, bis ihr eigener Blend endlich stand.
Sein Rotbraun kommt allein aus dem Tee, der beim Mazerieren neben dem Aroma auch seine Farbe an den Vodka abgibt. Über allem liegt die Bergamotte, darunter warten Honig und etwas Malz auf den zweiten Schluck.
Sencha, Keemun und Assam in einer Flasche
Der Blend führt drei Herkünfte zusammen, nämlich Sencha aus Japan, Keemun aus China und Assam aus Indien, dazu kommen ätherische Öle von Bergamotte, Grapefruit und Limette.
Die Bergamotte ist es, die aus schwarzem Tee überhaupt erst einen Earl Grey macht, und in dieser Flasche darf sie deutlicher hervortreten, als du es aus der Tasse kennst.
Der Roggen darunter bringt seine eigene, leicht brotige Süße mit, und weil er fünffach gefiltert und mehrfach destilliert wird, bleibt er weich genug, dass der Tee vorn stehen darf. Auf zugesetzten Zucker wird bei Kakuzo bewusst verzichtet.
Das Geheimnis liegt in Dosierung und Ziehzeit, denn zieht der Tee zu lange, wird er bitter, zieht er zu kurz, steht der Alkohol nackt da.
Warm getrunken zeigt der Tee seine Tiefe
Nur wenige Spirituosen vertragen Wärme, doch dieser hier lebt geradezu davon. Sanft erwärmt öffnet sich das Teearoma so weit, wie es sonst nur in der Kanne geschieht.
Kalt über einen großen Eiswürfel gegossen bleibt er dagegen straffer und deutlich zitriger. Mit Bitter Lemon und einer Grapefruitspalte wird daraus der Earl Grey Lemon, mit Ginger Beer und Limette ein Mule, der nach Winterabend schmeckt.
Hinter der Bar läuft er außerdem als Old Fashioned mit Walnusssirup, denn Tee und Nuss verstehen sich erstaunlich gut. Wer eine Runde bewirtet, hat mit einer Flasche also gleich mehrere Abende abgedeckt.
Der Anfang lag in einer Berliner Badewanne
Paul und Marc kannten Teeinfusionen aus der Berliner Barszene, wo Bartender sie seit Jahren selbst ansetzen. Sie wollten dieses Ergebnis fertig in die Flasche bringen, und genau das gab es bis dahin nicht zu kaufen.
Nach Jahren des Tüftelns überzeugte die Rezeptur endlich, und kurz darauf stand der Vodka auf dem Bar Convent Berlin. Gebrannt wird bei Schladerer im Schwarzwald, wo seit 1844 Obstbrände entstehen, während Rezeptur, Blend und Gestaltung aus Berlin kommen.
Auf dem Etikett sitzt ein Samurai aus Teeblättern, in dem der listige Fuchs Kitsune und der streitbare Tengu zusammenfallen. Wer weitergehen möchte, findet den Organic Dry Gin mit derselben Teebasis, das komplette Sortiment in der Kakuzo Collection und Verwandtes im Spirituosen-Regal. Ruhe und Sturm in einer Flasche.



