Anbieter: Gavottes

Crêpe Dentelle

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Crêpe Dentelle aus der Bretagne, hauchdünn und knusprig

Die Crêpe Dentelle von Gavottes ist ein hauchdünnes, achtfach gefaltetes Waffelröllchen aus der Bretagne, gebacken aus Weizenmehl, Butter und Zucker. Kein industrielles Knabbergebäck, sondern ein Klassiker nach der Rezeptur von Marie-Catherine Cornic aus dem Jahr 1886.

Crêpe Dentelle heißt übersetzt „Spitzen-Crêpe" – und genau so sieht das feine Gebäck aus der Bretagne aus: golden, filigran, dünn wie ein Blatt Papier. In jeder 125-g-Packung liegen 24 Röllchen, immer zu zweit in Goldfolie gebettet. Gebacken wird allein aus Weizenmehl, Butter und Zucker, ganz ohne Palmöl. Ein Stück Frankreich, das beim ersten Bissen leise zerspringt.

Golden, filigran, im Mund zergehend

Die Crêpe Dentelle zergeht mit einem leisen Knacken – erst knusprig, dann buttrig-zart, mit einer feinen Karamellsüße, die vom hellen Backen der dünnen Teigschicht kommt.

Kein lautes Knuspern wie bei einem Keks, eher ein zartes Zerbröseln, das die Butter sofort freigibt. Hältst du ein Röllchen gegen das Licht, schimmert es beinahe durchsichtig, fein geschichtet wie echte Spitze.

Der Duft erinnert an frisch gebackene Waffeln: nach Butter, Karamell und warmem Weizen. Weil die Lagen so dünn gerollt sind, schmeckst du vor allem zweierlei: gute Butter und den Weizen, den sie umhüllt. Ein Gebäck, das sich nicht wichtig macht und gerade darum so gut schmeckt. An einem trockenen, gut verschlossenen Ort bleibt es wochenlang so knusprig wie am ersten Tag.

Marie-Catherine Cornics geniales Missgeschick

Die Crêpe Dentelle entstand 1886, als die Crêperie-Besitzerin Marie-Catherine Cornic in Quimper eine Crêpe zu lange auf dem heißen Bilig, der bretonischen Gusseisenplatte, vergaß.

Statt den dünnen Teig wegzuwerfen, rollte sie ihn kurzerhand zusammen – und heraus kam ein goldenes, knuspriges Röllchen. Ab 1920 buk eine kleine Biscuiterie im Quimperer Viertel Loc Maria das Gebäck in Serie, anfangs 100 Crêpes in der Stunde, alles von Hand. Seinen Namen verdankt das Röllchen der Faltung: achtmal in sich gedreht, wie die Schritte der Gavotte, eines wirbelnden bretonischen Tanzes. Das achtfache Falten blieb über Generationen reine Handarbeit und ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis.

Heute gehört Gavottes zur bretonischen Traditionsbäckerei Loc Maria Biscuits, deren zwei Werke bei Dinan jährlich rund 800 Millionen Crêpes Dentelle falten. Und doch schmeckt jedes Röllchen, als käme es frisch aus Madame Cornics Küche. Ihre Rezeptur hat all die Jahrzehnte überdauert, Weizenmehl, Butter und Zucker, mehr braucht es bis heute nicht.

Zu Kaffee, Tee und feinem Dessert

Zwei Röllchen zum Espresso, ein paar zerbröselt über Mousse au chocolat oder Vanilleeis: Die Crêpe Dentelle ist der zurückhaltende Begleiter süßer Momente, mal Löffelgebäck, mal knusprige Krone auf dem Dessert.

Besonders schön schmeckt sie zu einer Tasse kräftigem Kaffee am Nachmittag oder zu einem hellen Tee. Zu frischen Beeren und einer Kugel Eis wird aus wenigen Zutaten im Handumdrehen ein kleines Dessert, und zum Jahreswechsel begleitet das Röllchen ein Glas Champagner.

In der Patisserie werden die dünnen Lagen gern zerstoßen und als knusprige Schicht in Cremes und Törtchen gestreut. Und wer es schokoladig mag, greift zur Crêpe Dentelle mit Milchschokolade aus demselben Haus. Wer es lieber herzhaft mag, findet bei Gavottes auch pikante Crêpes Apéritives für den Apéro.

Von Natur aus sind die zarten Röllchen zerbrechlich, kleine Bruchstücke im Beutel gehören dazu und schmälern den Genuss kein bisschen. Vielleicht wickelt sich ja auch Kommissar Dupin zu seinem morgendlichen Café am Hafen zwei davon aus. Wer tiefer in die Bretagne eintauchen mag, findet bei uns das ganze Sortiment von Gavottes.