Anbieter: La Mortuacienne
Cola Limonade
Beschreibung
Eine Cola aus der französischen Limonadenmanufaktur
Karamell, Kolanuss und ein Anflug Mandarine, diese Cola kommt aus einem Haus, das seit 1921 Limonade macht, und schmeckt entsprechend anders als das, was üblicherweise im Kühlregal steht. Weniger süß, würziger, mit erkennbarem Zitrusanteil.
Die Cola Limonade von La Mortuacienne ist die einzige Nicht-Frucht-Sorte im Sortiment der Maison Rième und steht in derselben Bügelflasche wie ihre Geschwister. Karamellige Noten, wie man sie von einer Cola erwartet, treffen hier auf einen Zitrusanteil, der das Ganze deutlich frischer wirken lässt. Auf 100 Milliliter kommen 8,5 Gramm Zucker, womit sie schlanker gebaut ist als die üblichen Verdächtigen.
Karamellig, würzig, überraschend frisch
In der Nase zuerst das erwartete Karamell, dahinter aber etwas, das in industrieller Cola fehlt: eine helle Zitrusnote, die an Mandarine erinnert.
Am Gaumen zeigt sich die Kolanuss mit ihrer leichten Bitterkeit, dazu Gewürznoten, die man eher aus einem Kräuterlikör kennt als aus einer Limonade. Die Nuss stammt vom westafrikanischen Kolabaum und enthält von Natur aus Koffein, weshalb sie seit dem 19. Jahrhundert in Erfrischungsgetränken steckt. Die Süße bleibt im Hintergrund, statt alles zu überdecken, und der Abgang ist kürzer und sauberer.
Wer erwartet, dass die Cola Limonade schmeckt wie das große Vorbild, wird überrascht. Das tut sie nicht und will es auch nicht, denn hier steht eine eigene Interpretation im Glas, näher an dem, was Cola vor hundert Jahren einmal war.
Auf Eis, mit Rum, zu Gegrilltem
Eiskalt in ein Glas mit viel Eis und einer Zitronenscheibe. Die Säure hebt die Gewürznoten und nimmt der Süße das Klebrige.
Würzig, karamellig und frisch zugleich, diese Dreierkombination unterscheidet sie von allem, was aus der Dose kommt. Ein Liter reicht für gut vier Gläser.
Ihren großen Auftritt hat die Cola Limonade im Longdrink. Mit einem Rum-Likör oder mit Whisky nehmen die Karamellnoten der Limonade jene des Fasses auf. Weil sie weniger süß ist, verträgt sie mehr Alkohol, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten.
Am Tisch gehört sie zu allem vom Grill. Zu Burgern, zu Spareribs, zu Pommes mit Mayonnaise gehört eine gute Cola ohnehin. Direkt aus dem kalten Kühlschrank, mit 34 Kilokalorien auf 100 Milliliter bleibt sie leicht. Wenn du lieber Frucht magst, steht daneben die Granatapfellimonade.
Warum ein Limonadenhaus eine Cola macht
Auf den ersten Blick passt eine Cola nicht in ein Sortiment aus Zitrone, Orange und Grapefruit. Auf den zweiten schon.
Cola war ursprünglich nichts anderes als eine Limonade mit Gewürzen, gebraut aus Kolanuss-Extrakt, Zucker, Zitrusölen und Wasser. Erst die industrielle Fertigung machte daraus ein weltweit gleichgeschmeckendes Getränk. Ein Haus, das seine Sirupe selbst herstellt, kann diese Rezeptur ebenso gut anlegen wie jede Fruchtsorte.
Bei Rième läuft die Cola deshalb über denselben Weg wie alles andere. Die Zuckerbasis entsteht kalt in der Sirogène, wie Marcel das Verfahren 1921 einrichtete, und erst danach kommen Gewürze und Aromen dazu. Was sich ändert, ist die Aromaseite, nie das Fundament.
Heute ist die Cola eine von zehn Sorten des Hauses und die einzige, welche nicht nach Obst schmeckt. Wenn du das ganze Spektrum kennenlernen möchtest, fang bei der Zitronen Limonade an und arbeite dich durch das Sortiment von La Mortuacienne. Auf den Flaschenpreis kommt Pfand.



