Anbieter: Maison Sassy

Cidre Rosé La Sulfureuse

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Cidre Rosé La Sulfureuse aus rotfleischigen Äpfeln

Der Cidre Rosé La Sulfureuse bekommt seine Farbe nicht aus dem Farbtopf, sondern aus Äpfeln, die schon innen rot sind. Mit 3 % vol ist er der leichteste der drei Sassy Cidres und zugleich der fruchtigste.

Cidre Rosé ist ein roséfarbener Apfelschaumwein, und der La Sulfureuse von Maison Sassy entsteht aus rotfleischigen Apfelsorten, die rund um das Château de Sassy in der Normandie wachsen. Ihr Fruchtfleisch ist bis in den Kern hinein rosa, und weil der Saft schon rosa aus der Presse läuft, braucht dieser Cidre keine Schalenmaischung wie ein Roséwein. La Sulfureuse heißt so viel wie die Aufreizende.

Lachsrosa im Glas und viel roter Apfel

Im Glas schimmert er zwischen Lachsrosa und Altrosa, so wie ein Sommerabend kurz nachdem die Sonne hinter dem Deich verschwunden ist. Gegen das Licht gehalten wird daraus ein helles, klares Rot mit einem Stich ins Kupferne.

In der Nase steht roter Apfel, dazu etwas Himbeere und ein Hauch Rhabarber. Am Gaumen ist er blumig, fruchtig, spritzig, und mit 7,5 Gramm Säure je Liter trägt er die meiste Frische der drei, obwohl er mit 45 Gramm Restzucker gleichzeitig der süßeste ist.

Genau diese Spannung macht ihn aus: Die Säure fängt die Süße ein, bevor sie breit wird, und das feine Mousseux hebt beide an. Mit 3 % vol trinkt er sich so leicht, dass du ihn auch mittags einschenken kannst, ohne dass der Nachmittag darunter leidet. Ein Glas hat damit ungefähr so viel Alkohol wie ein Radler und deutlich mehr zu erzählen.

Zum Aperitif auf der Terrasse

Der Rosé mag Gesellschaft und Sonnenlicht, weniger die feierliche Tafel, und er ist der Einstiegs-Cidre für alle, die Apfelwein bisher misstrauisch beäugt haben.

Gut gekühlt bei 6 Grad steht er als Aperitif bereit, neben gedecktem Apfelkuchen mit Sahne oder einer Schale Erdbeeren. Auch zu mildem Ziegenkäse und zu einem Salat mit Walnüssen und Birne macht er sich gut, und wer ihn im Sommer strecken möchte, gibt Eis und eine Scheibe Limette dazu.

Weil er die rosa Flasche mitbringt, ist er außerdem der, den man mitnimmt, wenn man eingeladen ist und nicht weiß, was auf den Tisch kommt. Auf einer sommerlichen Tafel macht er neben Wasserkaraffen und Weißwein eine sehr eigene Figur, ohne jemandem die Schau zu stehlen. Herber wird es mit dem Cidre L'Inimitable aus Äpfeln, birnig mit dem Poiré Le Vertueux.

Warum diese Äpfel innen rot sind

Rotfleischige Apfelsorten sind in der Normandie eine Seltenheit, denn sie tragen weniger als gewöhnliche Mostäpfel und werden fast nur für Cidre gepflanzt.

Ihr Farbstoff durchzieht das ganze Fruchtfleisch bis in den Kern, weshalb der Most seine Farbe von allein mitbringt und niemand nachhelfen muss. Gekeltert wird im Clos Noirval bei Manneville-la-Pipard, ohne Konzentrat und ohne Zusätze, und die Gärung wird früh gestoppt, damit Frucht und Kohlensäure im Glas ankommen. Was gärt, verliert Zucker, und wer wie hier bei 3 % vol aufhört, behält ihn.

Hinter Maison Sassy stehen zwei Jugendfreunde aus der Normandie, die 2014 anfingen, und wie Pierre-Emmanuel es erzählt, wollten die beiden den Cidre aus der Nische holen, in der er in Frankreich lange saß. Der Rosé war dabei das Stück, mit dem sie am deutlichsten anecken konnten, und der Name sagt es ja auch. Das Haus arbeitet heute B-Corp-zertifiziert.

Die Aufreizende. Ein bisschen kokett für einen Apfelwein. Steht ihr aber gut.