Anbieter: Maison Sassy

Cidre L'Inimitable – Apfel Cidre

8,50 €5,39 €Im Angebot
Inhalt
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Beschreibung

Cidre L'Inimitable aus 22 normannischen Apfelsorten

Der Cidre L'Inimitable ist der herbe unter den drei Sassy Cidres, gekeltert aus 22 einheimischen Apfelsorten der Normandie. Mit 5,2 % vol und 30 Gramm Restzucker je Liter steht er klar auf der Frucht statt auf der Süße.

Apfel Cidre aus der Normandie ist in Frankreich das, was anderswo der Landwein ist, und der L'Inimitable von Maison Sassy stammt aus Manneville-la-Pipard. 22 einheimische Apfelsorten kommen zusammen in die Presse, süße, saure und bittere, denn erst diese Mischung ergibt einen Cidre mit Rückgrat. Der Name heißt übersetzt der Unnachahmliche.

Apfel, Heu und eine feine Herbe

In der Nase liegt reifer Apfel, dahinter etwas Heu und ein Anflug von Apfelschale, wie sie beim Schälen liegen bleibt.

Am Gaumen zeigt er sich saftig, kernig, herbwürzig, getragen von 5,1 Gramm Säure je Liter und einer Perlage, die eher an Landwein als an Sekt erinnert. Die Bitterapfelsorten geben ihm einen leicht gerbstoffigen Zug im Abgang, und genau der macht ihn zu einem Cidre, den du zum Essen stellen kannst.

Goldgelb steht er im Glas, mit einem Schaum, der schnell zusammenfällt und einer feinen Perlung Platz macht. Von seinen beiden Geschwistern ist er der am wenigsten süße, 30 Gramm Restzucker gegen 41,9 beim Poiré, und das schmeckt man vom ersten Schluck an. Hierzulande wirkt er dadurch manchmal überraschend nüchtern, wenn man Apfelwein aus dem Supermarkt gewohnt ist. Wer Cidre bisher für ein süßes Getränk hielt, revidiert das innerhalb eines Schlucks.

Zur Käseplatte und zur Tarte Tatin

Der Cidre mag herzhafte Gesellschaft, allen voran gereiften Käse, Buchweizengalette und alles, was mit brauner Butter gearbeitet ist.

Die Käseplatte am späten Nachmittag ist sein Terrain: Zu Camembert und Comté macht er eine sehr gute Figur, ebenso zu gebratenem Schweinefleisch mit Äpfeln, und zur Tarte Tatin trifft seine Herbe genau die richtige Gegenstimme zum Karamell. Serviere ihn bei 6 bis 8 Grad, gern im bauchigen Glas, denn die Aromen brauchen Luft.

Beim Kochen ist dieser Apfel Cidre ebenfalls zu gebrauchen, etwa für Muscheln in der Pfanne oder für eine Sauce zum Geflügel, wo er der Sahne die Schwere nimmt. Die halbe 750-ml-Flasche in den Topf, die andere Hälfte ins Glas, so hat es die normannische Küche immer schon gehalten. Wenn du es fruchtiger und leichter magst, greif zum Poiré Le Vertueux aus Birnen, und weitere Flaschen findest du in unserer Cidre-Auswahl.

22 Sorten für ein Glas

Dass ein Apfel Cidre so viele Sorten braucht, liegt an der Normandie selbst, wo seit Jahrhunderten nicht der Essapfel zählt, sondern der Mostapfel.

Süße Sorten liefern den Zucker für die Gärung, saure die Frische, bittere die Gerbstoffe und damit den Halt, und je genauer diese drei Gruppen aufeinander abgestimmt sind, desto vielschichtiger fällt der Cidre aus. Die Äpfel wachsen rund um das Château de Sassy, gekeltert wird im Clos Noirval, und die Gärung stoppt früh, damit Frucht und Kohlensäure erhalten bleiben.

Gegründet haben Maison Sassy zwei Jugendfreunde, und wie Xavier es erzählt, gehörte Cidre auf dem Familiensitz seit jeher zum Tisch. Dass daraus 2014 eine Marke wurde, die in schlanken Flaschen und mit einem Etikett voller Selbstbewusstsein daherkommt, hat dem normannischen Apfelwein in Frankreich sichtbar gutgetan. Das Haus trägt heute die B-Corp-Zertifizierung, gekeltert wird ohne Konzentrat und ohne Zusätze.

Der Unnachahmliche also. Ein reichlich großer Name für eine Flasche, die man am Ende einfach aufmacht und zwischen die Teller stellt.