Anbieter: Kakuzo Spirits
Cherry Bitter
Beschreibung
Cherry Bitter von Kakuzo mit dunkler Kirsche und wildem Enzian
Der Cherry Bitter von Kakuzo ist ein Berliner Bitterlikör aus Kirschen, Enzian und Grapefruit auf einer Vodkabasis, abgefüllt mit 20 Prozent Alkohol. Kein süßer Kirschlikör und kein reiner Kräuterbitter, sondern ein fruchtig-herbes Zwischending für die Aperitifstunde.
Cherry Bitter ist der rote Aperitiflikör von Kakuzo aus Berlin, den Paul Meinert und Marc Bergmann im November 2019 zusammen mit dem Yuzu Gin Liqueur herausbrachten. In der 0,7-Liter-Flasche steckt der herbste Auftritt der vier Kakuzo-Spirituosen, und er ist zugleich der günstigste Einstieg in die Marke.
Sein tiefes Rot leuchtet schon durch das Glas, bevor du überhaupt eingeschenkt hast. Darüber liegt ein Duft nach dunkler Kirsche, in den sich Grapefruitschale und ein erdiger Ton mischen.
Warme Kirsche trifft würzig wilden Enzian
Die Kirsche bringt Frucht und Tiefe, der Enzian antwortet mit einer wurzeligen Bitterkeit, und die Grapefruit hält beides frisch und wach.
So bleibt der Likör herb genug für den Auftakt eines Abends, ohne die Zunge zuzukleben. Er ist der Typ Aperitif, der ein Gespräch eröffnet und nicht schon das Dessert vorwegnimmt. Künstliche Zusatz- und Farbstoffe kommen dabei nicht ins Spiel, die Farbe stammt aus der Frucht selbst.
Enzian kennen die meisten aus den Alpen, wo seine Wurzel seit Generationen zu klaren Bränden verarbeitet wird. Hier steht sie neben japanischer Vorstellungskraft und macht daraus etwas, das es so vorher nicht gab.
Im Negroni, im Spritz und pur auf Eis
Pur über einen großen Eiswürfel gegossen zeigt der Cherry Bitter seine ganze Breite, weil die Kälte die Süße zurücknimmt und die Bitterkeit nach vorn lässt.
Im Negroni ersetzt er den klassischen roten Bitter, drei Zentiliter davon mit rotem Wermut und Gin kaltgerührt, dazu eine Orangenzeste. Wer es leichter mag, gießt vier Zentiliter im Weinglas mit trockenem Weißwein und Soda auf.
Auch der einfache Weg funktioniert, nämlich fünf Zentiliter ins Longdrinkglas, zehn Zentiliter Tonic Water darüber und ein paar eingelegte Sauerkirschen hinein. Fertig ist ein Getränk für den späten Nachmittag, das keine Vorbereitung braucht und trotzdem nach Absicht aussieht.
Ein Leopard zwischen roten Blüten
Auf dem Etikett fixiert dich ein Leopard aus einem Gestrüpp roter Blüten heraus, und das Rot darum herum steht in Japan für die Morgenröte und einen frischen Anfang. Um genau den ging es Paul und Marc, als sie ihre Bastelei 2017 zu einer Marke machten.
Diese Bildwelt kommt nicht von ungefähr, denn Marc verschlang schon als Junge Manga-Serien, und Paul reiste nach der Ausbildung monatelang durch Thailand und später durch Japan. Was sie dort sammelten, steckt heute in Rezeptur und Gestaltung.
Die Jury des IWSC vergab Silber und nannte den Bitter „außergewöhnlich fruchtig und würzig" mit „schwarzen Kirschen und Waldfrüchten". Für einen Aperitif aus einem so jungen Haus ist das eine Ansage. Den fruchtigen Gegenpol findest du im Yuzu Gin Liqueur, alle vier Flaschen stehen in der Kakuzo Collection und Gleichgesinntes im Kräuter- und Bitterlikör-Regal. Bitter kann eben auch fröhlich.



