Anbieter: Barcelona Brands

Cava Hola Brut

11,50 €6,24 €Im Angebot
Inhalt
Menge

Beschreibung

Cava Hola Brut prickelt trocken aus dem Penedès

Der Cava Hola Brut ist ein biozertifizierter spanischer Schaumwein aus dem katalanischen Penedès, nach traditioneller Methode in der Flasche vergoren und lange auf der Hefe gereift. Kein Tankschäumer aus der Massenkellerei, sondern handgelesene Trauben aus Berglagen, trocken ausgebaut und vegan.

Cava Hola Brut ist der trockene Bio-Cava von Barcelona Brands, gekeltert aus den katalanischen Klassikern Parellada, Macabeo und Xarel·lo. Im Glas zeigt er ein helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen, in der Nase treffen grüner Apfel und Zitrus auf feine Noten von Gebäck und Mandel. Trocken ausgebaut, mit 11,5 Prozent und einer Perlage, welche erstaunlich lange im Glas stehen bleibt.

Grüner Apfel, Mandel und eine lange Perlage

Der Hola Brut duftet nach frisch geschnittenem grünem Apfel, dahinter Zitrusschale, geröstete Mandel und ein Anklang von Blätterteig aus der Hefereife.

Am Gaumen bleibt er konsequent trocken, ohne hart zu werden. Fruchtig, würzig, feinperlig zieht er durch, und die Kohlensäure kommt nicht als grober Sprudel, sondern als feiner, anhaltender Faden. Das ist der Unterschied zwischen zweiter Gärung in der Flasche und schnellem Druck aus dem Tank, und du schmeckst ihn im langen Nachhall.

Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 Grad, gern im Weißweinglas statt in der schmalen Flöte. Er möchte Platz zum Atmen, dann öffnet sich die Mandelnote erst richtig.

Zu Anchovis, Marcona Mandeln und allem Salzigen

Der Hola Brut ist ein geselliger Cava, welcher keinen besonderen Anlass braucht und trotzdem jeden Abend aufwertet, an dem etwas Salziges auf den Tisch kommt.

Er mag alles, was aus derselben Ecke Europas stammt: eine Handvoll Marcona Mandeln, ein Teller Anchovis auf baskische Art, dazu geröstetes Brot und ein paar gegrillte Piquillo-Paprika. Die Salzigkeit holt seine Frucht nach vorn, seine Säure räumt hinterher wieder auf.

Auch zu hellem Fleisch, zu Reisgerichten und zu jungem Schnittkäse macht er eine gute Figur. Und weil er trocken ist, ohne streng zu wirken, ist er der verlässlichere Aperitif als mancher Prosecco. Zum Anstoßen um Mitternacht sowieso.

Siebzehn Monate Geduld auf der Hefe

Die Trauben wachsen im Penedès südwestlich von Barcelona, teils in Berglagen bis auf 700 Meter, bei Winzern, mit denen Barcelona Brands langfristige Verträge geschlossen hat statt Weinberge zu kaufen.

Parellada steht dabei hoch oben, wo die Nächte kühl bleiben und die Säure erhalten bleibt. Macabeo wächst in den unteren Lagen und bringt die Rundheit, Xarel·lo liefert Struktur und jene intensiven Aromen, für welche die Sorte im Penedès berühmt ist. Gelesen wird von Hand und in den kühlen Stunden vor dem Morgen, damit die Trauben auf dem Weg zur Presse nicht oxidieren.

Danach folgt die zweite Gärung in der Flasche, méthode traditionelle, und laut Haus 17 Monate Reife auf der Hefe. Je länger der Cava dort liegt, desto feiner wird die Perlage und desto mehr Brotigkeit legt sich unter die Frucht. Abkürzungen verzeiht dieses Verfahren nicht.

Brut heißt: Nach dem Degorgieren, wenn die Hefe aus dem Flaschenhals genommen wird, kommt nur wenig Dosage zurück in die Flasche. Deshalb bleibt dieser Cava trocken genug für Salziges, ohne dass die Frucht dabei verloren geht.

Seit 2016 wächst in den Reihen nichts mehr unter Chemie; die Bio-Zertifizierung führt der Consell Català de la Producció Agrària Ecològica unter der Nummer ES-ECO-019 CT. Gekeltert und versektet wird bei einem Partnerbetrieb mit eigener Kellerei, was im Cava-Gebiet die Regel ist und nichts über die Qualität sagt. Alle Achtung.

Mehr aus dem Haus findest du im Portrait von Barcelona Brands, alle prickelnden Nachbarn bei Prosecco und Cava.

Bio Kontrollnummer ES-ECO-019 CT