Anbieter: Fangst Nordic Seafood
Brisling No. 1 – Sprotten mit Heidekraut
Beschreibung
Brisling No. 1, mild geräucherte Sprotten mit Heidekraut
Der Brisling No. 1 von Fangst, das sind leicht geräucherte Ostseesprotten, eingelegt mit jungen Heidekraut-Trieben und Kamille in kaltgepresstem Rapsöl. Die kleine nordische Sardine kommt fertig aus der Dose auf den Tisch. Kein Massenfisch aus der Großfabrik, sondern Handwerk aus Kopenhagen, fertig zum Öffnen und Teilen.
Brisling No. 1 – Sprotten mit Heidekraut bringt die Ostseesprotte als feine Vorspeise zu dir, von der dänischen Manufaktur Fangst aus Kopenhagen. Der Brisling, lateinisch Sprattus sprattus, ist die nordische Schwester der Sardine, klein, silbrig, gehaltvoll. Von Hand geputzt, leicht über Rauch gezogen und mit Kräutern in kaltgepresstem Rapsöl von der Insel Bornholm eingelegt, wartet er in der 100 g Dose auf seinen Auftritt. Lass dich von diesem stillen Klassiker des Nordens überraschen.
Mild geräuchert, ölzart und leicht blumig
Beim Öffnen der Dose steigt ein leiser Rauchduft auf, dahinter Kräuter und eine salzige Brise Meer. Die kleinen Filets schmecken mild und fein, das Räucheraroma bleibt dezent, Heidekraut und Kamille legen eine zarte, fast blumige Wiesennote darüber. Wer geräucherten Fisch sonst nur kräftig kennt, wird von dieser Zurückhaltung überrascht sein.
Auf dem Brot sind die Sprotten weich und ölzart, ohne tranig zu werden, wie es bei kleinen Fischen schnell passiert. Das kaltgepresste Rapsöl trägt die Aromen, rundet ab und hält den Fisch geschmeidig. Die Kamille bringt eine helle, kräutrige Note, das Heidekraut eine herbe Spur Moor und Küste. Die Größe einer Sardine erreichen sie nicht, kaum 10 cm lang, dafür schmecken sie feiner und weniger salzig.
Aufs Butterbrot mit Zwiebel und Zitrone
Direkt aus der Dose kommen die Filets aufs gute Brot, nordisch schlicht, mit ein paar rohen Zwiebelringen und einem Spritzer Zitrone.
Fangst nennt das Nordic Tapas, einfach öffnen und teilen, statt lange am Herd zu stehen. Dunkles Roggenbrot mit Schmand und Schnittlauch trägt die Sprotten, ebenso ein Tapas-Teller neben den marinierten Limfjord-Muscheln. Wer es rauchiger mag, greift zur kräftig geräucherten Sprotte, dem dunkleren Bruder dieser Dose. Magst du es warm, brätst du die Filets kurz in der Pfanne, bis die Haut knuspert, und legst sie auf einen Klecks Kartoffelstampf. Ein trockener Riesling oder ein kühles Pils stehen ihnen gut.
Drei Dänen und die Rückkehr der Sprotte
Hinter Fangst stehen drei Freunde aus Kopenhagen, die 2018 die alte Kunst der nordischen Fischkonserve von Fangst neu beleben wollten.
Martin wuchs unter Biologen, Vogelbeobachtern und Fischzüchtern auf, Rasmus an den Muschelbänken der Roskilde-Fjorde, und Mikkel, der Koch im Bunde, tüftelte die ersten Rezepturen aus. „Den Brisling hat man lange unterschätzt", sagt Martin, dabei sei er die nordische Antwort auf die Sardine.
Vor gut 100 Jahren säumten Konservenfabriken die Küsten Skandinaviens, dann geriet das Handwerk fast in Vergessenheit. Die drei holen es zurück. Die Sprotten kommen aus Wildfang, die Kräuter von einem kleinen Importeur auf der Insel Fünen. Die Dose ist aus Aluminium und zu 100 Prozent recycelbar. Der Brisling, lange nur als Kieler Sprotte ein Begriff, darf bei ihnen wieder glänzen.
Lieber zimmerwarm als eiskalt
Nach dem Öffnen mögen es die Sprotten kühl und schmecken innerhalb von 2 Tagen am besten. Reich sie aber lieber zimmerwarm als eiskalt, dann zeigen Heidekraut und Kamille ihr ganzes Aroma. Eine 100 g Dose reicht für zwei dick belegte Butterbrote oder einen kleinen Tapas-Teller. Im Salat mit jungen Kartoffeln, Dill und einem Klecks Senfcreme finden sie ebenfalls ihren Platz. Ein kühles Bier oder ein Aquavit dazu, mehr braucht der Norden nicht.



