Anbieter: Kohl Bergapfelsaft
Apfelsaft Paket Ruby Red
Beschreibung
Kohl Apfelsaft Paket Ruby Red, die roten Säfte vom Ritten
Das Apfelsaft Paket Ruby Red von Kohl Bergapfelsaft versammelt die roten und dunklen Säfte aus Unterinn am Ritten: sechs Flaschen sortenreiner Rouge, vier Cuvées mit schwarzer Johannisbeere und zwei mit Wildheidelbeere. Ein Paket für alle, die Säfte lieber herb als süß trinken.
Apfelsaft Paket Ruby Red ist das rote Paket aus der Kelterei von Thomas Kohl am Ritten in Südtirol: zwölf Flaschen à 0,75 Liter, sechsmal der sortenreine Bergapfelsaft Rouge, viermal der Apfelsaft mit Johannisbeere, zweimal der Apfelsaft mit Wildheidelbeere. Neun Liter naturtrüber Direktsaft, fünf Prozent günstiger als einzeln gekauft.
Die Farbe kommt aus der Frucht, nicht aus dem Namen. Der Rouge bringt sie aus dem Fruchtfleisch mit, die beiden Cuvées holen sie aus der Beere. Am Tisch hält man diese Säfte im Glas zunächst für Wein.
Neben kräftigem Essen zu bestehen, ohne süß zu wirken, ist für einen Saft die schwierigste Aufgabe. Genau dafür ist das Ruby Red zusammengestellt: drei Sorten, die Säure und Gerbstoff mitbringen statt Süße.
Weirouge, rot bis ins Fruchtfleisch
Sechs der zwölf Flaschen sind Rouge, gekeltert aus der Weirouge – einer rotfleischigen Sorte aus Weihenstephan, deren Saft ohne jeden Zusatz rot aus der Presse läuft.
Ihre Farbe verdankt die Sorte einem hohen Gehalt an Anthocyanen, jenen Pflanzenfarbstoffen, welche auch Kirschen und Johannisbeeren ihr Rot geben. Im Glas riecht der Rouge nach Kirsche, roter Johannisbeere und Rhabarber, und er schmeckt deutlich säurebetonter als ein gewöhnlicher Apfelsaft.
Gezüchtet wurde die Weirouge in Weihenstephan, wo man rotfleischige Wildäpfel über Jahrzehnte in essbare Sorten zurückgekreuzt hat. Am Ritten trägt sie kleine, harte Früchte und wenig davon, deshalb gibt es diesen Saft nirgends in großer Menge. Bei den Mostbarkeiten 2019, der großen Verkostung des Alpen-Adria-Raums, holte er 18 von 20 Punkten und damit Gold. Einzeln steht der Bergapfelsaft Rouge in der Gourmet-Linie.
Was die schwarze Johannisbeere und die Wildheidelbeere beitragen
Die beiden Cuvées im Paket arbeiten mit echtem Beerensaft, nicht mit Aroma – und mit sehr unterschiedlicher Dosierung.
Beim Apfelsaft mit Johannisbeere reichen fünfzehn Prozent schwarze Johannisbeere, um den Saft nachtblau zu färben und ihm eine trockene Herbe zu geben. Wer die Beere aus dem Garten kennt, erkennt sie im Glas sofort wieder.
Der Apfelsaft mit Wildheidelbeere geht mit zwanzig Prozent deutlich weiter und bleibt trotzdem samtiger und runder, weil die Wildbeere weniger Säure mitbringt als die Cassis. Er wurde 2020 zum besten Fruchtsaft Italiens gekürt und liegt mit zwei Flaschen im Paket.
Zu Wild, Speck und kräftigem Käse
Alle drei Sorten im Ruby Red halten Speisen stand, an denen ein milder Apfelsaft scheitert.
Zu Wildgeflügel und geschmortem Reh nimmt die Johannisbeere die Röstaromen auf, ohne süß zu wirken. Neben Südtiroler Speck und gereiftem Bergkäse schneidet die Säure des Rouge durch das Fett, wo sonst ein Bier stünde. Und zu Topfenknödeln oder einem dunklen Schokoladendessert passt die Wildheidelbeere, weil ihre dunkle Frucht der Süße etwas entgegensetzt.
Kühl gelagert, gekühlt serviert
Verschlossen, kühl und dunkel gelagert hält jede Flasche mindestens ein Jahr; einmal geöffnet bleiben rund sechs gekühlte Tage. Alle drei Sorten kommen bei 8 bis 10 Grad ins Stielglas. Gelber und milder fällt das Paket Sunshine aus, gemischter das Bergapfelsaft 12er Paket.



