Anbieter: Kohl Bergapfelsaft
Apfelsaft mit Hopfen
Beschreibung
Kohl Cuvée Apfelsaft mit Hopfen, würzig und süß-herb
Schon ein klein wenig Hopfenauszug verwandelt den naturtrüben Bergapfelsaft vom Ritten: Der Kohl Cuvée Apfelsaft mit Hopfen ist würzig, süß-herb und hat enormen Trinkfluss. Bei den Mostbarkeiten 2019 mit 19 von 20 Punkten und Gold ausgezeichnet.
Apfelsaft mit Hopfen ist die spannendste Saftkreation von Thomas Kohl aus Südtirol: Schon ein klein wenig vom Hopfenauszug verzaubert den Bergapfelsaft und macht aus ihm etwas gänzlich Neues. Würzig, süß-herb, mit enormem Trinkfluss – wer beim Wort Hopfen an Bier denkt, wird hier eines Besseren belehrt.
Strohgelb strahlt er in seiner eleganten Flasche, blumig und grün duftet es aus dem Glas. Am Gaumen beleben herbe Noten mit feiner Säure und warmer Süße, dazu zeigt der Saft Festigkeit, Fülle und einen langen Abgang. Der Hopfen bringt jene Bitterkeit mit, welche dem Apfel eine Kante gibt – und plötzlich trinkt sich der Apfelsaft wie ein Aperitif.
Zu Pizza, Gegrilltem und Süßspeisen mit Kaffee
Der Apfelsaft mit Hopfen eignet sich zu gerösteten und gegrillten Gerichten, zu Pizza, kräftigen Käsesorten und Süßspeisen mit Kaffee.
Er begleitet kräftige Speisen und mag es salzig, deftig, würzig – Schärfe hält er ebenso aus. Zu geräuchertem Lachs mit Chicorée zeigt sich, was in ihm steckt – dort trifft die Hopfenherbe auf die Bitterkeit des Chicorée, und der geräucherte Lachs hält beides aus. Zur Pizza am Freitagabend ist er die naheliegende Wahl, wenn Apfelschorle zu wenig ist.
Gold bei den Mostbarkeiten 2019
Bei der Alpen-Adria-Verkostung der Mostbarkeiten in Kärnten holte der Bergapfelsaft mit Hopfen 19 von 20 Punkten und damit Gold – dieselbe Punktzahl wie der sortenreine Pinova.
Aus fünf Ländern kamen damals rund 1.600 Erzeugnisse von 300 Betrieben vor die 25-köpfige Fachjury, Kohl hat die Ergebnisse im eigenen Blog zusammengetragen. Dass ausgerechnet die eigenwilligste seiner Cuvées so weit oben landet, spricht für den Mut, mit dem Thomas Kohl sie angelegt hat.
Vor zwanzig Jahren, mit Blick auf die Apfelbäume
„Vor zwanzig Jahren hatte ich das Gefühl, dass ich etwas Neues probieren wollte", erzählt Thomas Kohl, der in den Bergen aufgewachsen ist, mit Blick auf seine Apfelbäume.
Den Hof vom Vater wollte er zunächst nicht übernehmen, denn Rinder waren nicht so ganz sein. „So überredete ich meinen Vater dazu, Äpfel auf dem Berg anzupflanzen und daraus Saft zu machen", berichtet der charmante Apfelsaft-Affineur weiter. „Natürlich hatte ich nicht gedacht, dass aus meinen Äpfeln, die auf fast 1.000 m Berghöhe auf dem Ritten wachsen, einmal der beste Fruchtsaft Italiens gekeltert würde, aber gehofft habe ich es schon", lacht er verschmitzt.
Genau dieser Mut steckt auch im Hopfen: Wer als Erster auf die Idee kommt, eine Bierpflanze in Apfelsaft zu geben, muss von seiner Sache überzeugt sein. Beide Partner sollen gewinnen, wie Thomas es bei jeder seiner Cuvées hält – das ist die Kunst des Affinierens, und er beherrscht sie zur Gänze. Die Hopfendolden werden dafür zum richtigen Zeitpunkt geerntet und als Auszug behutsam dosiert: Je sparsamer, desto klarer bleibt der Apfel darunter erkennbar.
Was Thomas Kohl selbst zum Glas rät
Thomas Kohl empfiehlt, den Apfelsaft mit Hopfen bei 8 bis 10 Grad ins Stielglas zu schenken, damit die Aromen sich entfalten können wie bei einem Wein. Sechs Tage bleibt die angebrochene Flasche im Kühlschrank gut, ungeöffnet und dunkel gelagert mindestens ein Jahr. Kühlend statt herb wirkt der Apfelsaft mit Apfelminze; gemeinsam stehen die Mischungen bei den Kohl Cuvées.



